
- 2.450
- Sirenen überprüft
- 98,90 %
- funktionierten einwandfrei
- 27
- Sirenen mit Teilausfall
Warnsysteme testen. Warnungen verstehen.
Am Samstag, dem 3. Oktober 2026, wurden beim österreichweiten Zivilschutz-Probealarm die technischen Warnsysteme überprüft. In Niederösterreich funktionierten 98,90 Prozent der insgesamt 2.450 Sirenen bei allen drei Zivilschutzsignalen einwandfrei. Bei 27 Anlagen wurde ein Teilausfall festgestellt. Das zeigt die Auswertung des Landes Niederösterreich (externe Seite, öffnet in einem neuen Tab oder Fenster).
Zusätzlich wurde das Handywarnsystem AT-Alert bundesweit getestet. Der jährliche Probealarm prüft aber nicht nur die Technik: Er erinnert auch daran, was Warnung, Alarm und Entwarnung bedeuten und wie wir darauf reagieren sollen. Genau dieses Wissen brachten unsere ehrenamtlichen Zivilschützerinnen und Zivilschützer direkt zu den Menschen.
Die Sirenensignale kennenlernen und anhören
Live aus Puchberg am Schneeberg
Der Livestream des NÖ Zivilschutzverbandes verband die Aktivitäten im ganzen Bundesland. Über YouTube und Facebook berichteten wir heuer aus Puchberg am Schneeberg. Während vor Ort Interviews geführt wurden, trafen Fotos und Videos von Informationsständen, Verteilaktionen und Veranstaltungen aus den Regionen ein.
Zu Wort kamen unter anderem Bürgermeister Christian Dungl sowie Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Rotem Kreuz und Bezirkshauptmannschaft. Auch der Obmann des neu gegründeten Zivilschutz-Zweigvereins war Gesprächspartner. Die Gespräche zeigten, wie Gemeinden, Behörden, Einsatzorganisationen und Zivilschutz bei der Krisenvorsorge zusammenarbeiten.
Die Aufzeichnung zum Nachsehen
Einblicke in die Aktionen und Gespräche aus Puchberg am Schneeberg.


Vorsorge direkt bei den Menschen
Rund um den Zivilschutztag machten zahlreiche kleine und große Aktionen den Zivilschutz in Niederösterreich sichtbar. Ehrenamtliche beantworteten Fragen zu Vorräten, Blackout-Vorsorge, Warnung und Alarmierung sowie zum krisenfesten Haushalt. Dabei gab es viel Gelegenheit, nachzufragen und praktische Tipps mit nach Hause zu nehmen.
Informationsstände bei Märkten und Veranstaltungen, Vorführungen von Feldküchen und Amateurfunk sowie Übungen zur Blackout-Vorsorge machten Selbstschutz anschaulich. Gemeinsam mit den Einsatzorganisationen zeigten die Teams, wie gute Vorbereitung im Alltag und im Ernstfall hilft.
Die Aktionen fanden am Zivilschutztag und teilweise an angrenzenden Tagen statt. Gemeinsam zeigen sie, wie vielfältig das ehrenamtliche Netzwerk im Land arbeitet.
Einblicke aus den Gemeinden
Unsere Fotokarte und die folgenden Originalfotos zeigen einen Ausschnitt dieses Engagements. Alle Fotos: © noezsv.










Danke an alle, die mitgemacht haben
Landesrat Martin Antauer und NÖZSV-Präsident LAbg. Bgm. Christoph Kainz besuchten ebenfalls Aktionen und bedankten sich bei den Teams vor Ort. Im Mittelpunkt stand der Einsatz der Menschen, die freiwillig Zeit investieren und ihr Wissen über Vorsorge und Selbstschutz weitergeben.
Unser Dank gilt allen Zivilschutzbeauftragten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Bezirks- und Regionsverantwortlichen sowie den Gemeinden, Einsatzorganisationen und weiteren Beteiligten. Danke auch für die Fotos und Videos, mit denen ihr eure Arbeit im Livestream sichtbar gemacht habt.
Vorsorge endet nicht mit dem Probealarm. Wer die Sirenensignale kennt und zu Hause vorbereitet ist, kann im Ernstfall besser handeln.
Bericht auf Grundlage der NÖZSV-Presseaussendung zum Zivilschutztag 2026 und der dokumentierten Aktionen. Sirenenergebnis: Land Niederösterreich, 3. Oktober 2026 (externe Seite, öffnet in einem neuen Tab oder Fenster). Fotos: © noezsv. Die Fotokarte kombiniert Originalfotos mit einer illustrierten Kartenkulisse.
