Für Niederösterreichs Gemeinden

Krisensichere Gemeinde.

Gut geplant. Gemeinsam geübt. Im Ernstfall handlungsfähig.

Mit dem Projekt „Krisensichere Gemeinde“ begleitet der NÖ Zivilschutzverband Gemeinden bei ihrer Krisen- und Katastrophenvorsorge. Die Zertifizierung macht sichtbar, welche Schritte bereits umgesetzt wurden – und woran die Gemeinde als Nächstes arbeiten kann.

Ihr Ansprechpartner: Franz Zehetgruber, Referatsleiter Krisen- und Katastrophenmanagement.

Krisensichere Gemeinde – Projektlogo
Bis zu 5 Sterne
Schritt für Schritt vorsorgen
5 Jahre
Gültigkeit der Zertifizierung
Kostenfreie Teilnahme
Laut Zertifizierungsleitfaden

Vorsorge vor Ort

Ein gemeinsamer Weg zu mehr Sicherheit.

Ob kleine Gemeinde oder größere Stadt: Klare Zuständigkeiten, aktuelle Pläne und gut vorbereitete Mitarbeitende helfen, im Krisenfall koordiniert zu handeln. Das Projekt verbindet diese Grundlagen mit Schulungen und praktischen Übungen.

Der NÖZSV unterstützt die Gemeinde bei der Vorbereitung und überprüft die umgesetzten Schritte für die Zertifizierung. Bis zu fünf Sterne zeigen den erreichten Stand. Die Zertifizierung gilt fünf Jahre; aktuelle Pläne sowie regelmäßige Schulungen und Übungen bleiben auch danach wichtig.

Der Weg zur Zertifizierung

Fünf Schritte. Bis zu fünf Sterne.

Jeder umgesetzte Schritt steht im Zertifizierungsleitfaden für einen weiteren Stern.

  1. Schritt 1 · Ein Stern

    Katastrophenschutzplan erstellen oder aktualisieren

    Örtliche Gegebenheiten und Gefahren erfassen, Maßnahmen festlegen und die vorhandene Planung auf den aktuellen Stand bringen.

  2. Schritt 2 · Zwei Sterne

    Einsatzleitung organisieren und Personal schulen

    Einen Dienstpostenplan für die örtliche Einsatzleitung erstellen. Die vorgesehenen Mitarbeitenden lernen ihre Aufgaben und die Zusammenarbeit im Stab kennen.

  3. Schritt 3 · Drei Sterne

    Eine Stabsrahmenübung durchführen

    In einer mindestens vierstündigen Übung die Abläufe und das Zusammenspiel der Einsatzleitung erproben.

  4. Schritt 4 · Vier Sterne

    Einen Sonderkatastrophenschutzplan erarbeiten

    Besondere Szenarien wie einen Strom- und Infrastrukturausfall konkret vorbereiten. Dazu gehören die Planung sowie die erforderliche, betriebsbereite Ausstattung.

  5. Schritt 5 · Fünf Sterne

    Die Sonderplanung praktisch üben

    Die Maßnahmen des Sonderkatastrophenschutzplans in einer umfassenden Übung überprüfen und aus den Erfahrungen Verbesserungen ableiten.

Die vollständigen Anforderungen finden Sie im Zertifizierungsleitfaden (PDF, neuer Tab) – öffnet in einem neuen Tab oder Fenster. Die nächsten Schritte stimmen wir mit Ihrer Gemeinde ab.

Information. Ausbildung. Beratung.

Wir begleiten Ihre Gemeinde.

Planung durchsehen

Vorhandene Unterlagen sichten, Gefahren und Risiken besprechen sowie Personal, Aufgaben und Ressourcen strukturieren.

Menschen vorbereiten

Die örtliche Einsatzleitung schulen und Abläufe bei Planspielen sowie Übungen gemeinsam erproben.

Fortschritte sichtbar machen

Umgesetzte Schritte überprüfen und die Gemeinde auf dem Weg zur Zertifizierung unterstützen.

Kurse und Schulungen ansehen – externe Seite, öffnet in einem neuen Tab oder Fenster

Der erste Schritt ist eine E-Mail

Ihre Gemeinde möchte mitmachen?

Schreiben Sie uns. Wir melden uns bei Ihrer Gemeinde und besprechen den vorhandenen Stand sowie die nächsten Schritte.

Franz Zehetgruber
Referatsleiter Krisen- und Katastrophenmanagement
kkm@noezsv.at

Anmeldung im Mailprogramm öffnen

Der Betreff und eine Vorlage sind bereits ausgefüllt. Ergänzen Sie die Angaben zu Ihrer Gemeinde und senden Sie die Nachricht selbst ab.

Diese Angaben helfen uns beim Start

  • Name der Gemeinde und Bezirk
  • Ansprechperson und Funktion
  • Telefon und E-Mail-Adresse
  • Vorhandene Planung oder bisherige Zertifizierung, falls bekannt
  • Ihre Fragen oder ein Rückrufwunsch, optional

Sie können auch eine eigene Nachricht an kkm@noezsv.at schreiben.

Häufige Fragen.

Muss unsere Gemeinde schon alle fünf Schritte erfüllt haben?

Nein. Melden Sie sich auch, wenn Sie am Anfang stehen. Das Projekt ist in fünf Schritte gegliedert. Gemeinsam besprechen wir, welche Grundlagen bereits vorhanden sind und was als Nächstes sinnvoll ist.

Wie lange gilt die Zertifizierung?

Fünf Jahre. Für eine Verlängerung müssen die Pläne aktuell gehalten sowie regelmäßig Schulungen und Übungen durchgeführt werden.

Ist die Teilnahme kostenfrei?

Die Teilnahme an der Zertifizierung ist vollständig kostenfrei. Ihrer Gemeinde entstehen dadurch keine Kosten.

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