| NÖZSV Homepage - Hochwasser
- Kraftwerke und Hochwasserschutz |
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Kraftwerke als
Hochwasserschutz?
Wasserkraftwerke beeinflussen den Charakter ihrer Umgebung - sie haben auch dazu
beigetragen, die Lebensbedingungen für die Anrainer zu verbessern.
| Alpine
Wasserkraftwerke |
schützen vor Überschwemmungen,
denn sie halten große Mengen Wasser in den Stauseen der Speicherkraftwerke so lange
zurück, bis das Hochwasser in den Niederungen zurückgegangen ist und die Bäche und
Flüsse diese aufgestauten Wassermengen aufnehmen und abführen können. |
| Pumpspeicherkraftwerke |
transportieren Wasser aus tieferen in höher gelegene
Stauseen, wodurch Bäche und Flüsse in den Niederungen noch mehr entlastet werden. So
arbeiten die Betreiber von Wasserkraftwerken eng mit den Wetterdienststellen zusammen, um
zu erfahren, wann starke Regenfälle niedergehen werden. Die Kraftwerksunternehmen sorgen
dann dafür, dass in den Stauseen der Speicherkraftwerke ausreichend Raum vorhanden ist
oder geschaffen wird, um möglichst große Wassermengen aufnehmen zu können. |
| Laufkraftwerke
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in den Niederungen (Donau, Salzach,
...) schützen die Anrainer vor allem dadurch, dass mit Hilfe der höhenverstellbaren
Wehrfelder der Wehranlagen Wasser aus den Rückstauräumen kontrolliert abgelassen werden
kann. Die Dämme und Aufschüttungen an den Rückstauräumen, die Uferbefestigungen und
die Wehranlagen selbst werden bei Laufkraftwerken so ausgeführt, dass sie auch jene
extremen Hochwässer bewältigen können, die nur alle paar Jahrzehnte einmal vorkommen. |
Laufkraftwerke
haben praktisch keine Möglichkeit, eine Hochwasserwelle zurückzuhalten, da das hiezu
erforderliche Stauraumvolumen fehlt. |
   
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