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Hochwasser entlang der Donau in Österreich

Hochwasser an der Donau – ein seltenes Ereignis? Leider nein, denn in regelmäßigen Abständen muss mit einem Donauhochwasser, das großräumige Überschwemmungen verursacht, gerechnet werden.

Ein "regionales" Beispiel mit allgemeiner Gültigkeit

Die Abläufe eines Hochwassers entlang der Donau sind weitestgehend kalkulierbar, aber nicht vermeidbar, durch:

Wasserführung der Donau Wasserführung der Zubringer Großwetterlage

Hochwasserschutzmaßnahmen sind selbst bei bester Planung, Ausführung und Instandhaltung stets auf ein bestimmtes Bemessungsereignis ausgelegt. Schon die volkswirtschaftliche Abwägung von Vorbeugung und Schadensausmaß lässt einen totalen Hochwasserschutz nicht zu. Die Anlagen sind zumeist auf ein 100-jähriges Hochwasser (HQ100) ausgelegt. Ein noch größerer Aufwand gilt als nicht finanzierbar.

Auswirkung durch volkswirtschaftliche Abwägungen
Überflutung vorgesehener und bekannter Räume (Retentionsräume)
Bei weiterem Anstieg Überflutung auch von bebautem und bewirtschaftetem Gebiet

Maßnahmen dagegen:

Permanente Besetzung der LWZ (Landeswarnzentrale)
Prognosenerstellung
Verständigung der betroffenen Bezirksverwaltungsbehörden
Veranlassung der Alarmbereitschaft für Feuerwehren, bzw. Bundesheer
Errichtung mobiler Hochwasserschutzsysteme
Evakuierung von Einzelobjekten, bzw. Ortsteil einer Gemeinde
Sperrung von Verkehrsverbindungen
Die betroffene Bevölkerung ergreift Selbstschutzmaßnahmen

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