Wir Menschen haben uns an die tägliche Hygiene gewöhnt. Duschen, Zähneputzen, Händewaschen usw. dient nicht nur dem Wohlbefinden, sondern ebenso der Gesundheit. Diese täglichen Verrichtungen werden uns mit dem Komfort des Badezimmers, Kalt- und Warmwasser in Bad und Küche leicht gemacht. Was aber, wenn eines Tages der gewohnte Komfort fehlt, weil z.B. die Energie ausfällt, kein warmes Wasser mehr fließt und vielleicht das kalte Wasser nur noch stundenweise? Damit muss bei Katastrophen und nicht nur bei einer Grippepandemie gerechnet werden. Gerade in Notzeiten ist aber Hygiene wichtig, um den Körper vor Krankheiten zu schützen und ihn widerstandsfähig zu halten. Daher sollte auch bei erschwerten Bedingungen die Hygiene konsequent weiter durchgeführt werden. Der Gesundheit zuträglichDie Grippeviren werden üblicherweise durch Tröpfcheninfektion oder direkter und indirekter Schmierinfektion übertragen. So hält der oberste Sanitätsrat von Österreich fest, dass im Falle einer Pandemie durch einfache Hygienemaßnahmen, die jeder Einzelne befolgen kann, die Ansteckungswahrscheinlichkeit deutlich vermindert werden kann. Dazu zählen:
Zusätzliche SelbstschutzmaßnahmenIn der Vergangenheit war Österreich kaum mit einer Situation wie der Erwarteten konfrontiert, daher können wir nicht in allen Bereichen auf vorhandene Selbstschutztipps zurückgreifen.
Zusätzliche und auf die tatsächliche Situation abgestimmte Verhaltensregeln werden im Anlassfall durch die Behörden bekannt gegeben. Patientenkleidung und BettwäscheViren (lat. Virus: Schleim, Saft, Gift) zählen nicht zu den Lebewesen. Sie sind winzig kleine, aber hoch ansteckende Partikel die keinen eigenen Stoffwechsel haben, sie sind für ihre Vermehrung auf die Leistung einer lebenden Wirtszelle angewiesen. Das heißt ein Virus ist außerhalb eines Wirtskörpers nur relativ kurze Zeit überlebensfähig. Dies kann zur Verringerung der Ansteckungsgefahr genutzt werden. Um auf der sicheren Seite zu sein sollte daher gewechselte Patientenkleidung und Bettwäsche für vier Tage in dichten Kunststoffsäcken aufbewahrt werden und erst danach gewaschen oder in die Wäscherei gebracht werden. Abfälle und Papiertaschentücher vom Patienten in dichten Plastiksäcken verschließen und erst nach vier Tagen in den Müll entsorgen. Körperpflege- und HygieneartikelRichtige Hygiene ist bei einer Grippepandemie besonders wichtig, daher gehört in jeden Haushalt ein ausreichender Vorrat an Hygieneartikel.
Da in jeder Familie andere Hygieneartikel bevorzugt werden, kann diese Checkliste nur ein Anhalt sein, welche Dinge zumindest bevorratet werden sollten. Der Vorrat an Hygieneartikel muss auf die einzelnen Familienmitglieder abgestimmt werden. Für Säuglinge: Windeln, Pflegemittel usw.. Für ältere Menschen, die spezielle Hygieneartikel benötigen, sollte ein ausreichender Vorrat von diesen angeschafft werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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