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Naturkatastrophen - eine Bedrohung für Österreich

Lawinen, Hochwasser, Überflutungen, Sturm und Unwetter zählen zu jenen Katastrophen, die in Österreich fast jedes Jahr auftreten und zu großen Sachschäden, aber auch zu Verletzten und Toten führen.

Bestimmte Wettersituationen (Sturm, Schnee) führen immer wieder zu Schneekatastrophen mit Gefahren für Mensch und Tier.

Durch Lawinenabgänge und Schneeverwehungen werden Verkehrswege unpassierbar. Menschen, mit ihren Fahrzeugen eingeschneit, sowie Gemeinden, Ortsteile und Einzelgehöfte von der Außenwelt abgeschnitten.

Auch Erdbeben können in Österreich vorkommen. Rund zwanzig Erdbeben werden pro Jahr in Österreich registriert. Sie richteten in den letzten Jahren zwar relativ geringe Schäden an, das bedeutet jedoch nicht, dass man diese Bedrohung vernachlässigen kann. Schließlich gibt es in Österreich ausgeprägte Bebenzonen und bei früheren Erdbeben kam es auch zu starken Zerstörungen.

Bei allen diesen Katastrophen muss damit gerechnet werden, dass Objekte zerstört, Straßen, Brücken und Gleisanlagen unpassierbar werden. Es kann zu Versorgungsengpässen mit Gütern des täglichen Bedarfs kommen, Einsatz- und Rettungskräfte sind am Weiterkommen behindert, die ärztliche Versorgung ist gestört. Darüber hinaus kann es durch Schäden an elektrischen Freileitungen zu Stromausfällen kommen, was in der Folge weitere Probleme bringt; Wasserpumpen, Heizung, Melkmaschinen, Pumpanlagen u.a. funktionieren nicht.

Es gilt daher für jeden, für derartige Katastrophen und ihre Folgewirkungen mit geeigneten Maßnahmen im Selbstschutz vorzusorgen.


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