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Hinweise für den Wasserverbraucher

Weiches Wasser (niedriger Härtegrad) kann, wenn einige Zeit kein Wasser entnommen wird (über Nacht oder nach einem Urlaub), mit Schadstoffen angereichert sein (z.B. Blei aus Bleirohren oder Kupfer aus Kupferleitungen). Es empfiehlt sich daher, das erste Wasser als Nutzwasser (zum Waschen) zu verwenden. Erst nachdem etliche Liter entnommen sind, das Wasser für die Zubereitung von Getränken und Speisen verwenden.

Reinigen und entkalken Sie regelmäßig Wasserhähne, Siebe und Auslassöffnungen; verkalkte Wasserhähne sind Nährboden für Algen, Pilze und Bakterien. Manche dieser Mikroorganismen können Erkrankungen hervorrufen. Ist ein Wasserhahn verrostet, gehört er unbedingt ausgewechselt.

Hat eine Überprüfung ergeben, dass Ihr Trinkwasser durch Mikroorganismen (z.B. Bakterien) verunreinigt ist, muss das Wasser vor Verwendung mindestens drei Minuten lang abgekocht werden. Achtung! Chemische Verunreinigungen wie z. B. Nitrat, werden durch Abkochen nicht beseitigt.

Trinkwasser sparen durch Nutzwasser

Trinkwasser kann teils durch Nutzwasser ersetzt werden; Dachablaufwässer werden gesammelt und häusliche Abwässer wiederaufbereitet. Dabei ist auf einiges zu achten:

Dachablaufwässer eignen sich zur Gartenberegnung oder sollten auf Eigengrund versickert werden. Sie sind jedoch auf vielfältige Art, sowohl durch chemische als auch durch mikrobiologische Stoffe, verunreinigt. Daher ist die Verwendung von Dachablaufwässern für die WC-Spülung aus hygienischen Gründern sehr problematisch. Prinzipiell: Installieren Sie Leitungen für solches Nutzwasser nicht im Haus. Leitungsverbindungen zwischen Trinkwasserinstallation und Nutzwasserinstallation sind unzulässig.

Die Nutzung von Abwässern aus Küche und Bad für die Toilettenspülung ist aufgrund der gesundheitlichen Risiken durch die mikrobiologische Belastung abzulehnen. Alle Alternativsysteme bergen die Gefahr der Verwechslung in sich, vor allem Kinder und alte Menschen werden einer unnötigen Gefahr ausgesetzt.

Bei Installation einer Wasseraufbereitungsanlage gilt es, die einschlägigen Bestimmungen des Österreichischen Lebensmittelbuches zu beachten. Derartige Anlagen bedürfen einer ordnungsgemäßen Wartung. Bei fehlender oder unsachgemäß durchgeführter Wartung kann es zu einer Verschlechterung der Wasserqualität, und damit zur Gesundheitsgefährdung durch Bakterien kommen. Dies gilt auch für Tischgeräte, die nicht an die Installation angeschlossen werden, wie Kannenfilter, u.ä..

 
 
 
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