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Vor dem Sturm - Vorsorgen!

Die beste Chance, Sturmschäden zu reduzieren oder zu verhindern, besteht in der widerstandsfähigeren Auslegung von Bauwerken und aller anderen Komponenten wie zum Beispiel Plakatwänden, Satellitenantennen, Reklame- und Verkehrstafeln.
Allerdings reichen statische Berechnungen oft nicht aus, um den Wechselwirkungen zwischen Luftströmung und Objekten ausreichend Rechnung zu tragen. Der Wind ist nämlich eine höchst labile in Stärke und Richtung ständig stark wechselnde Größe von wirbelhafter Struktur.
Hauptursache für Winde sind Unterschiede im Luftdruck zwischen Luftmassen. Dabei fließen Luftteilchen aus einem Hochdruckgebiet solange in ein Tiefdruckgebiet, bis der Luftdruck ausgeglichen ist. In besonderen Situationen wird dabei die Windenergie so stark, dass es zu Stürmen kommt, die große Zerstörungen an der Natur und den von Menschen geschaffenen Objekten und Bauwerken verursachen können. Auch Menschen kommen bei solchen Ereignissen oft zu Schaden.

  • Eine stabile Dachkonstruktion und das feste Verankern mit Hilfe von Mauerankern und Metallbändern sind eine wichtige Voraussetzung zur Schadensvorbeugung.    
  • Glasflächen abdecken, im privaten Bereich eventuell mit Rollläden und im Gewerbe, zum Beispiel bei Gewächshäusern durch hagelsichere Glastypen.
  • Das Abspannen von Masten, Antennen und Schornsteinen zum Verhindern von langperiodischen Schwingungen und periodische Überprüfung dieser Objekte bringen Sicherheit.    
  • Umrüstung auf hagelsichere Dächer durch Betondachpfannen, verstärkte Bleche oder Spezialfolien mit Kiesschüttung und Seitenabdeckung.
  • Bei Sturmgefahr sollten Gerüste, Werbetafeln, Markisen, Partyzelte, Abdeckplatten und -planen fest verankert, oder abgebaut werden.    
  • Nicht befestigte Gegenstände, die sich außerhalb des Hauses im Garten befinden, in Sicherheit bringen (z.B. Mülltonnen, Wäsche, Blumenkübel, Werkzeuge, Gartenmöbel)!
  • Der Schutz vor Bäumen wird durch entsprechenden Abstand oder Zurückschneiden gebäudenaher Bäume erreicht. Vor allem Flachwurzler sollten nicht über die mittlere Firsthöhe des Gebäudes hinauswachsen.    
  • Rohbauten befinden sich oft in sturmgefährdeten Zwischenbauzuständen. Gefährdete Teile durch Abstützungen, Abspannungen oder Verstrebungen sichern.
  • Dächer regelmäßig auf lose Ziegel oder Bleche überprüfen. Ersatzdachziegel, Planen oder Folien zur kurzfristigen Vermeidung von Nässeschäden in Bereitschaft halten.    

 

 
 
 
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