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Schutzmaßnahmen

Selbstschutzmaßnahmen der Bevölkerung

Wie bei allen anderen Krisensituationen oder Notfällen sind auch hier einige Selbstschutzmaßnahmen zu beachten. Hinsichtlich eines möglichen Versorgungsengpasses bei Trinkwasser, Lebensmittel oder einer Evakuierung bzw. Ausgangsverbot, kommt auch hier der krisenfeste Haushalt zum Tragen. Nicht nur materielle Vorsorgen, sondern auch das Wissen über notwendige Vorsichtsmaßnahmen sind hier von Bedeutung.

  • Anordnungen der Behörden beachten
  • Informationen der Behörden verfolgen (Radio, TV, Lautsprecher)
  • Schutzimpfungen durchführen lassen
  • Konsequente Hygiene bei der Körperpflege 
  • Vermeiden Sie Menschenansammlungen (Kino, Theater, Märkte, Massenverkehrsmittel. Gehen Sie nur wenn unbedingt notwendig zur Arbeit, Schule oder Universität; schicken Sie Ihr Kind nicht in den Kindergarten oder in die Schule) 
  • Händekontakt vermeiden (Händeschütteln), regelmäßiges Händewaschen nicht vergessen
  • Vorräte anlegen
    • Realisieren Sie einen Lebensmittel- und Getränkevorrat für mindestens 2 Wochen -  besser für 4 Wochen
    • Bei der Gefahr eines Versorgungsengpasses mit Trinkwasser, ausreichend Wasser für Hygienemaßnahmen bevorraten
    • Schaffen Sie sich eine gut ausgestattete Hausapotheke an
    • Besorgen Sie, wenn möglich, geeignete Medikamente
    • Verwirklichen Sie einen ausreichenden Vorrat an Hygieneartikel
    • Zur Körperpflege und auch zur behelfsmäßigen Spülung der Toiletten, sollten Sie in Zeiten wo mit Engpässen bei der Wasserversorgung gerechnet werden muss, alle größeren verfügbaren Gefäße, einschließlich Badewannen und Waschbecken, mit Wasser befüllen.
  • Nur unbedingt notwendige Einkäufe tätigen
  • Handschuhe verwenden und wenn notwendig einen Augenschutz
  • Partikelmasken (FFP3) verwenden

Entsendung österreichischer Hilfskräfte in Katastrophenregionen

Nach Katastrophen, wie etwa Erdbeben oder Hochwasser, besteht im Hinblick auf fehlende Hygienemöglichkeit und aus Mangel an einwandfreiem Wasser stets Seuchengefahr - auch im europäischen Raum. Bei solchen Katastrophen werden die österreichischen Hilfskräfte, im Rahmen der Vereinten Nationen, immer wieder zur Hilfe in die betroffenen Länder entsandt.

Schutz vor Seuchen ist nur begrenzt möglich

Wann immer Seuchengefahr besteht, sind auch die Helfer extrem gefährdet. Um sich vor Ansteckung zu schützen gilt es, Schutzkleidung und Atemmaske anzulegen, sowie regelmäßig die Desinfektion von Händen und Oberflächen durchzuführen.
Ärzte müssen ihrer Meldepflicht nachkommen, erkrankte Personen sind raschest von anderen zu isolieren, es muss alles getan werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Das heißt, die Rettungskette der Seuchenhygiene ist unbedingt zu beachten.

ABC-Schutzmasken (Gasmasken), wie sie nach dem Auftreten der Milzbranderkrankungen aus Angst vor Anthrax-Bakterien von vielen angekauft wurden, sind für die Bevölkerung kein taugliches Schutzmittel. Um den erhofften Schutzumfang zu erreichen, sind viele Voraussetzungen notwendig.
Schutzanzug und Atemschutz sind für Soldaten, Ärzte, Sanitäter und andere Einsatzkräfte selbstverständlich, nicht jedoch allgemein für Jedermann. Für die Bevölkerung gilt nach wie vor eine Schutzimpfung sowie die Einnahme von geeigneten Medikamenten als sinnvolle Maßnahme. Wobei in bestimmten Situationen, wie etwa einer Grippepandemie oder einem Atomunfall, auch für die Bevölkerung geeignete Schutzanzüge und Mundschutzmasken (Partikelmasken FFP3) von großem Nutzen sein können. Auch ein Augenschutz ist bei bestimmten Gefahren notwendig.

Pandemiepläne

Zum Schutz der Bevölkerung wurden in Österreich Pandemiepläne auf Bundes- und Landesebene erstellt. In diesen Plänen sind je nach Art der Bedrohung umfangreiche Maßnahmen vorgesehen. Durch diese Maßnahmen soll die Ausbreitung der Infektionskrankheit eingedämmt und dadurch die Ansteckungsgefahr für die Bevölkerung verringert werden. Durch materielle Vorsorgen wie z.B. Impfstoffe, Schutzbekleidungen usw. wird versucht, dass zumindest die Personen, welche für die Grundversorgung der Bevölkerung unbedingt notwendig sind, einsatzfähig bleiben.


 
 
 
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