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Entstehung von Hochwässer bzw. Wasserschäden

Hochwässer sind eine Folge meteorologischer Ereignisse. Sie sind Teil des Wasserkreislaufes und haben eine natürliche Ursache. Die Lage Österreichs im Alpenbogen mit der mitteleuropäischen Klimasituation bedingt, dass jederzeit extreme Niederschlagsereignisse mit entsprechenden Hochwasserabflüssen auftreten können. Heftige Unwetter können auch Gebiete verwüsten, wo mit Hochwasser nicht gerechnet wird. Ohne Hochwasserschutz wäre Österreich in der heutigen Weise nicht besiedelbar. Die moderne Schutzwasserwirtschaft ist bemüht, bestehende hochwertige Nutzungsstrukturen wie Siedlungen, Gewerbe- und Industriegebiete, wichtige Verkehrsverbindungen und infrastrukturelle Einrichtungen durch aktive Maßnahmen wie Errichtung von Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserdämmen und Grundwasserregulierungen wirksam zu schützen. Trotz dieser Bemühungen ist ein vollkommener Schutz vor Hochwassergefahren nicht möglich. Daher soll jeder durch geeignete Selbstschutzmaßnahmen versuchen den möglichen Schaden so gering als möglich zu halten.

Hochwasser entsteht durch

  • Starke, anhaltende Regenfälle    
  • Starke Schneeschmelze
  • Tauwetter mit Regen   
  • Verklausungen
  • Eisstoß, meist in Kombination mit Niederschlags- oder Schneeschmelzhochwässern    
  • Grundwasserhochstände
  • Übertritte aus Nachbarflüssen    
  • Bruch von Staudämmen
  • Übergehen von Dämmen durch Bergrutsch in das Staubecken    
  • Übergehen von Teichen

Faktoren die einen Einfluss auf die Größe des Hochwasserschadens, bzw. auf Wasserschäden haben

Aufgrund der Vielfalt der möglichen Ursachen muss jeder in seinem Umfeld prüfen, inwieweit ihn persönlich eine Bedrohung durch Hochwasser oder Überflutung treffen kann.

  • Intensität des Niederschlages, bzw. des Schneeschmelzprozesses
  • Dauer des Niederschlages, damit zusammenhängend die Niederschlagssumme
  • Zeitliche Verteilung des Niederschlages (anfangs-, endbetont)
  • Räumliche Verteilung des Niederschlages
  • Wasseraufnahmemöglichkeit der Böden im Einzugsgebiet (Vorbefeuchtung, Verdichtungsgrad, Eisbedeckung, geschlossene Pflanzendecke, etc.)
  • Bewirtschaftung von Rückhalteräumen (z. B. Rückhaltebecken, Stauseen), oder plötzliche Veränderung des vorgegebenen Rückhalteraumes, z. B. Dammbrüche, Verklausungen
  • Verbau oder Besiedelung von Retentionsräumen (natürliche Überflutungsräume)
  • Unzweckmäßige Bebauung landwirtschaftlicher Nutzflächen
  • Mangelnde Pflege der Flussläufe wie etwa:    
    • Flussgrund zu hoch
    • Baum-, Pflanzenbestand zu dicht, zu stark
    • nicht behobene Uferschäden
  • Lagerplatz direkt am Ufer wie etwa:    
    • Baumaterialien
    • Bau- und Nutzholz
    • Siloballen
    • Stroh
    • Fahrzeuge
    • Landwirtschaftliche Geräte
  • Zu klein dimensionierte Abwasseranlagen
  • Verstopfte Abwasserleitungen
  • Mangelnde Funktion von Wehranlagen - technisch oder personell bedingt
  • Unterschätzung der Gefahrensituation und des zeitlichen Ablaufes
  • Mangelnde Eigenverantwortung und Initiative
  • Mangel an Geld und Arbeitskräften
  • Mangelnde Bereithaltung geeigneter Hilfsmittel

 

 
 
 
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