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Soforthilfe bei Vergiftungen

Sollte es beim Umgang mit Chemikalien im Haushalt trotz genauestem Studium der Gebrauchsanleitung, der Gefahrenzeichen und Warnhinweise zu einer Vergiftung kommen, dann sind die Verhaltensmaßnahmen sofort über die Vergiftungsinformationszentrale in Erfahrung zu bringen sowie Arzt und Rettung zu verständigen.

Bei Verdacht einer Vergiftung unbedingt die Vergiftungszentrale Tel. 01/406 43 43, Arzt oder Rettung kontaktieren!

 

Sofortmaßnahmen bei Vergiftungen im Haushalt

Generell bei Vergiftungen aller Art: Sofort die Vergiftungsinformationszentrale kontaktieren!

Seifen-, Wasch-, Spülmittel: => Nicht erbrechen, klares Wasser in kleinen Schlucken und Mengen trinken                        
Benzin, Petroleum, Öl, Lösungsmittel: => Nicht erbrechen. (Aspirationsgefahr und Lungenkomplikationen möglich)
Säuren ( Essigessenz u. ä.): => Nicht erbrechen! (Neuerliche Verätzungsgefahr!) klares Wasser in kleinen Schlucken und Mengen trinken
Laugen (Abflussreiniger u. ä.): => Nicht erbrechen! (Neuerliche Verätzungsgefahr!) klares Wasser in kleinen Schlucken und Mengen trinken

 

Die Vergiftungsinformationszentrale benötigt folgende Angaben

  • Wer:    ist die betroffene Person
  • Wie:    ist der Zustand der betroffenen Person
  • Was:     wurde aufgenommen (Substanz)
  • Wie viel:    davon wurde aufgenommen
  • Wann:    ist das geschehen
  • Warum:    Irrtum / Unfall / Absicht
  • Wo:    Arbeitsplatz, Garten, Wohnung, Garage etc.
  • Wer ruft an:    Anfragende Person oder Stelle, Telefonnummer

In einem Notfall sind die von der Vergiftungsinformationszentrale angeordneten Maßnahmen sofort zu ergreifen. Diese Sofortmaßnahmen sind vor allem für Kinder von größter Bedeutung. Die giftigen Substanzen können aufgrund des geringen Körpergewichtes für Kinder weitaus gefährlicher sein als für Erwachsene. Hier kann das richtige Selbstschutz-Verhalten (Erste Hilfe) von entscheidender Bedeutung sein.

 

 
 
 
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