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Giftige Pflanzen

Giftpflanzen sind eine häufige Vergiftungsursache bei Kindern, die von den bunten Beeren naschen, auf Samenkörner kauen und Stängel und Blüten auslutschen. In letzter Zeit nehmen Pflanzenvergiftungen auch bei Erwachsenen wieder zu. Kräutertees, die von Laien verordnet werden, alternative Ernährungsversuche mit Wildgemüse und Verschnitt von Rauschgift mit anderen Pflanzengiften sind die Hauptursachen. Hinzu kommen Vergiftungen mit Gemüsepflanzen, die in bestimmten Entwicklungsstadien oder in rohem Zustand giftig sind, etwa grüne Kartoffeln oder ungekochte Bohnen.

Die Zahl der giftigen Pflanzenarten geht in die Tausende; ihre Gefährlichkeit wird aber eher überschätzt. Nur wenige Arten sind so giftig, dass schon die versehentliche Einnahme einer kleinen Menge, etwa das Zerkauen eines Samens oder das Auslutschen eines Blütenstängels, lebensgefährlich ist.

Bei Verdacht einer Vergiftung unbedingt die Vergiftungszentrale

Tel. 01/406 43 43, Arzt oder Rettung kontaktieren!

Die meisten sind nur schwach giftig; zu tödlichen Vergiftungen kommt es hier erst durch große Mengen, etwa bei suizidaler Einnahme, Missbrauch als Abortivum und irrtümlicher Verwendung als Wildgemüse. Außerdem sind viele Arten zwar giftig, aber für den Menschen normalerweise unschädlich, weil die Gifte vorzugsweise in Wurzel oder Rinde vorkommen, auffällig schmecken oder schlecht resorbiert werden.

Von vielen Pflanzen existieren geografische Rassen von unterschiedlicher Giftigkeit, auch schwankt der Giftgehalt ein und derselben Rasse je nach Klima, Standort und Jahreszeit, selbst wenn die aufgenommene Pflanzenmenge bekannt ist, lässt sich die aufgenommene Giftmenge nur schätzen.

Außerdem enthalten die meisten Giftpflanzen mehr als einen Giftstoff, manche Dutzende; wenn die einzelnen Stoffe verschiedenartig wirken, kann die gleiche Giftpflanze verschiedenartig wirken, je nachdem, welche Komponente gerade überwiegt.

Circa 20 % der Vergiftungen nehmen durch wohlgemeinte, aber falsche Behandlungsmaßnahmen von Laien einen tödlichen Ausgang.

 

 
 
 
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