Startseite      SIZ      News      Download      Fotogalerie      Fernwartung
 
 
  Sie sind hier: Startseite > Zivilschutz Themen A - Z > Alpine Gefahren > Notsituationen  
 
 
 


Follow us on Social Media:



Kooperationspartner des NÖZSV:

Verhalten in Notsituationen

Wenn Sie Ihren "Notfall geplant haben", wissen Sie, was zu tun ist. Spielen Sie gedanklich Notfallsituationen durch (Wettersturz, Verirren, Verletzung usw.). Tritt ein Unfall ein, bewahren Sie Ruhe. In manchen Fällen wird man sich selbst helfen können. Wenn nicht, versuchen Sie durch Rufen, Lichtzeichen oder Winken Hilfe herbeizuholen (Alpines Notsignal). Ein Verletzter ist in der Regel am Unfallort zu belassen und darf nicht allein gelassen werden.

Kommt es zu Schwierigkeiten, dann gilt: Panik vermeiden, Biwak herrichten

  • Sich nicht trennen, unbedingt zusammenbleiben!
  • Der Erfahrenste entscheidet.
  • Bei Einbruch der Dunkelheit einen Platz für das Notbiwak suchen (Im Winter ist das leicht: Schneehöhle graben oder Iglu bauen.
  • Achten Sie auf Steinschlagzonen. Lösen Sie selbst keinen Steinschlag aus und wählen Sie Ihren Rastplatz nur im sicheren Gelände.
  • Im Sommer ist es schwieriger. Ohne Biwaksack wird man im Hochgebirge nur wenig Schutz finden (Steinmauern bauen, Höhlen suchen, Latschen, . . .).
  • Stellen Sie die Füße in den Rucksack und verwenden Sie alte Zeitungen oder eine Schaumgummimatte als Unterlage. So bleiben Sie warm.
  • Man sollte sich gegenseitig Mut machen, wach halten, miteinander sprechen.
  • Keine Kraft vergeuden.
  • Von Zeit zu Zeit das alpine Notsignal geben.

Bei akuten Notfällen

Alpines Notsignal

Bergsteiger in Not geben innerhalb einer Minute sechsmal, in regelmäßigen Abständen, ein Zeichen, hierauf eine Pause von einer Minute, worauf wieder das Zeichen sechsmal in der Minute gegeben wird - und so weiter - und so weiter - bis eine Antwort erfolgt. 
Die Antwort der Rettungsmannschaft: Sie gibt innerhalb einer Minute dreimal in regelmäßigen Abständen ein Zeichen.

Wann wird Hilfe kommen?

Wenn Sie richtig vorgesorgt haben, (Nachricht über Weg, Ziel und voraussichtliche Rückkehrzeit hinterlassen) dann verständigt am Abend jemand die Bergrettung oder die Polizei. Zumeist beginnt man noch in der Nacht mit der Suche.

 

 
 
 
© 1961 - 2017, Niederösterreichischer Zivilschutzverband ↑ Seitenanfang ↑
 

Template Daniel Fuhrmannek. Das CMS System Websitebaker ist unter der GNU General Public License veröffentlicht. Autor Ryan Djurovich.