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Unfallverhütung in den Bergen

Wer in der Ebene stolpert und stürzt, bleibt dort liegen. Am Berg geht's abwärts. Ein steiler und womöglich nasser Grashang oder ein mitten im Grünen liegendes Firnfeld ist sehr gefährlich. Beim Abstieg kommt man leichter zu Sturz als beim Aufstieg. Bei unmarkierten Wegabkürzungen ist es zuweilen nur großes Glück, dass man sich nicht verirrt.
Technische Einrichtungen täuschen zuweilen eine trügerische Sicherheit vor: Ein Geländer kann unter Belastung nachgeben. Seilsicherungen können durch Stein- oder Blitzschlag beschädigt werden und bei Belastung ausbrechen. Stege über Bäche und Schluchten sind in den meisten Fällen nicht statisch berechnet und daher nicht auf übermäßige Belastung ausgelegt. Sie können von Wanderern in Schwingungen versetzt werden. Daher: Vorsichtshalber nur einzeln den Steg queren. Beim Klettern und Begehen von schwierigen Hängen, Flanken, Graten und felsigem Gelände sowie bei Gletschertouren ist grundsätzlich eine Seilsicherung mit Brust- und Sitzgurt erforderlich.

Wer die alpinen Gefahren kennt, kann sich davor schützen!

Das Bewusstsein drohender Gefahr soll die Freude am Berg aber nicht mindern. Bergunfälle haben ihre Ursachen fast immer in einem zu geringen Gefahrenbewusstsein. Die Unkenntnis bzw. die Unterschätzung von Gefahren ist vielfach die Hauptursache der Unfälle.

Gefahren durch das Fehlverhalten des Menschen:

  • Mangelhafte Ausbildung
  • Mangelhafte Bekleidung und Ausrüstung
  • Überschätzung des alpintechnischen Könnens und der Kondition
  • Übertriebener Ehrgeiz
  • Verantwortungsloser Leichtsinn

Gefahren durch die Natur:

  • Lawinen
  • Steinschlag
  • Gletscherspalten
  • Eisbrüche
  • Schneewechten
  • Wetter

Wichtig: Hinterlassen Sie eine Nachricht!

Geben Sie Ihren vorgesehenen Weg bekannt und melden Sie sich nach der Tour zurück!

 

Der vorgesehene Weg muss zu Hause, im Quartier, in der Schutzhütte bzw. bei zurückgebliebenen Begleitern bekannt sein. Auch Begegnende über das vermeintliche Ziel informieren. Nach der Tour zurückmelden oder bei Verhinderung so rasch wie möglich den Aufenthaltsort bekannt geben.

 
 
 
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