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Internationale Hilfe - Hilfe auf Gegenseitigkeit

Der Zivil- und Katastrophenschutz ist wie kaum ein anderer Bereich von der internationalen Hilfe und Solidarität abhängig. Da eine hundertprozentige Vorsorge für die Bewältigung von Natur- oder technischen Katastrophen nicht möglich ist, sind gegenseitige Abkommen notwendig.

Österreich ist bemüht, auf drei Ebenen Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung zu treffen:

Bilaterale Hilfeabkommen

Mit etlichen Nachbarstaaten wurden bilaterale Katastrophenhilfsabkommen abgeschlossen.

Mit jenen Ländern, die auf ihrem Staatsgebiet Kernkraftwerke betreiben, wurden bzw. werden, vor allem zum Zwecke der frühzeitigen Benachrichtigung bei etwaigen Störfällen und zur Erlangung von Informationen über den Betriebszustand der Kernkraftwerke, Strahlenschutzabkommen abgeschlossen.

Überregionale Abkommen

Österreich hat sich im Rahmen der zentraleuropäischen Initiative zum internationalen Datenaustausch verpflichtet, vor allem im Bereich von Naturkatastrophen, wie Erdbeben, Waldbrände, usw.

Österreich ist dem Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) beigetreten. Eine enge Kooperation mit den Staaten der Europäischen Union auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes ist vorgesehen. Die europaweite Notrufnummer 112 wurde in Österreich eingeführt.

Nach dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union wurden die Kontakte mit den europäischen Ländern weiter intensiviert.

Durch den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union ist auch der Euratom-Vertrag für Österreich verbindlich. In diesem Vertrag ist eine enge Zusammenarbeit im Bereich des Strahlenschutzes vorgesehen. Die Möglichkeiten zur Information der Bevölkerung über Maßnahmen der Behörden im Falle eines nuklearen Störfalles werden weiter ausgebaut.

Weltweite Zusammenarbeit

Im Rahmen der Vereinten Nationen wurde das Department for Humanitarian Affairs (DHA) als Koordinationsstelle für den Katastrophenschutz eingerichtet. Österreich hat sich bereit erklärt, dieser Stelle sowohl durch Bereitstellung von Hilfsmannschaften als auch durch Zurverfügungsstellung von Experten Unterstützung zu gewähren.

Um die Zusammenarbeit der Hilfskräfte aus den verschiedenen Ländern zu koordinieren, werden in regelmäßigen Abständen internationale Katastrophenschutzübungen abgehalten, an denen auch Österreich beteiligt ist.

 
 
 
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