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Kooperationspartner des NÖZSV:

KKM - Krisen- und Katastrophenschutzmanagement NÖ

Die letzten Jahre haben uns deutlich gezeigt, wie vielfältig und komplex Katastrophenereignisse in ihrem Umfang und ihren Auswirkungen sein können.
Neben den sog. Naturkatastrophen (u.a. Hochwässer, Unwetter, Stürme), von denen Niederösterreich gerade in den letzten Jahren mehrmals stark betroffen war, bergen auch die fortschreitende Technisierung und der zunehmende Verkehr immer höhere Risiken (Eisenbahnunglücke, Flugnotfälle, Schiffsunglücke, Industrieunfälle). Nicht zuletzt aus aktuellem Anlass ist künftig auch dem Ausfall kritischer Infrastruktur (Strom, Energie) besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Auch Gefahren, die sich durch die Übertragung von Krankheiten ergeben können, müssen in unserer mobilen Welt ernst genommen werden.

In diesem Zusammenhang fordert eine mündige Informationsgesellschaft die gut beworbene „Bürgernähe“ ein und erwartet sich hohe Kompetenz und Transparenz von den staatlichen Einrichtungen. Gleichzeitig gehen die Bereitschaft und das Bewusstsein der Bevölkerung zurück, selbständig und eigenverantwortlich Vorkehrungen zum eigenen Schutz zu treffen.

Die hohe Geschwindigkeit der Medienberichterstattung stellt alle Organisationen, die im staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagement tätig sind, vor große Herausforderungen. Die mediale Bewältigung einer Katastrophe oder Krise ist bereits ein unverzichtbarer Bestandteil eines erfolgreichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagements geworden.

Das Katastrophenschutzmanagement des Landes Niederösterreich hat auf diese geänderten Rahmenbedingungen entsprechend reagiert. So konnten vor allem im Bereich des Hochwasserschutzes in einer vorbildlichen Kooperation aller Betroffenen die Grundlagen für ein zeitgemäßes Katastrophenschutzmanagement geschaffen werden.

Ein erfolgreiches Katastrophenschutzmanagement beginnt mit dem Erkennen von Gefahren und Risiken bzw. bei deren Beurteilung. Erst dann ist die Voraussetzung für eine gute Planung und Information gegeben.

Das Land NÖ in Kooperation mit dem NÖ Zivilschutzverband

Der NÖ Zivilschutzverband führt nun seit Anfang Mai 2010 im Auftrag der Landesregierung die Gemeindeausbildung durch. 345 Gemeinden (Stand Jänner 2011) haben bereits das "Modul 1" absolviert. Bei den Kursbewertungen, wurde aufgezeigt, dass auch katastrophengeprüfte Gemeinden wichtige Informationen im Katastrophenschutzmanagement in ihre Gemeinde mitnehmen können.

Die vom Land NÖ angebotenen Werkzeuge und Schulungen sollen allen Akteuren im Katastrophenschutzwesen die notwendigen Handlungsweisen zur Verfügung stellen, die für

  • eine effiziente Planung von Präventionsmaßnahmen bzw.
  • das richtige Agieren im Katastrophenfall zum Wohle der Bevölkerung notwendig sind.

Das Angebot des Landes umfasst

  • ein Risikomanagementwerkzeug zur einheitlichen Beurteilung des Risikos von erkannten Gefahren
  • eine elektronische Datenbank zur Verwaltung der Katastrophenschutz- und Sonderalarmpläne (FDISK) und
  • ein umfangreiches Schulungsangebot zur nachhaltigen Anwendung der Werkzeuge auf Gemeinde- und Bezirksebene.

 

 
 
 
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