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Wasserversorgung bei Blackout in Dietmanns

Veröffentlicht vom NÖ Zivilschutzverband am Oct 06 2017
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Seit Monaten wird durch den NÖ Zivilschutzverband auf ein mögliches Blackout und die schrecklichen Folgen aufmerksam gemacht. Auch die Marktgemeinde Dietmanns überlegte, wie man die Grundversorgung der Gemeindebürger trotz längerem Stromausfall aufrechterhalten könnte. Ein erster Schritt in diese Richtung wurde jetzt verwirklicht - die Sicherstellung der Wasserversorgung.

Zur Geschichte:

Dietmanns wird aus drei Brunnen, welche am tiefsten Punkt der Gemeinde liegen, mit Trinkwasser versorgt. Dieses Wasser wird mit elektrischen Pumpen zu den Hochbehältern am höchst gelegenen Punkt der Gemeinde gepumpt, von wo aus die Verteilung an die Haushalte und Firmen erfolgt. Eine Zusätzliche Versorgung erfolgt über die EVN, womit die Spitzenverbräuche abgedeckt werden können.

Bei längerem Stromausfall wären die Wasserreserven in den Hochbehältern jedoch bald erschöpft. Also machte man sich daran, die Stromversorgung im Pumpenhaus so umzubauen, dass eine Versorgung über Notstromaggregate möglich ist. Dieser Umbau erfolgte vorrangig durch fachlich versierte Gemeindebedienstete.

Gleichzeitig wurde eine kostengünstige Variante für ein leistungsstrarkes Aggregat überlegt. Nach längerer Suche im Internet und Verhandlungen mit Firmen, ist es gelungen, ein Zapfwellenaggregat zu ordern, das den Anforderungen entsprach.

Ende August 2017 wurde die neu installierte Anlage zum erstenmal Probe gefahren.

Fazit:

Die Anlage funktionierte einwandfrei und konnte nicht einmal annähernd an ihre Grenzen gebracht werden.

Da die Hochbehälter am höchsten Punkt der Gemeinde liegen und Wasser bekanntlich bergab rinnt, wird für den Weitertransport kein Strom benötigt. Somit können nahezu alle Haushalte im Gemeidegebiet notversorgt werden.

 

Im Katastrophenfall steht das Aggregat der Gemeinde zur Versorgung der Einsatzleitung und verschiedener Infrastruktureinrichtungen sowie der Feuerwehr zur Verfügung.

 


Foto: v. li. Wassermeister Stefan Tauner, Bgm. Ing. Harald Hofbauer,
Zivilschutz-Bezirksleiter Ing. Michael Bartl, Zivilschutzbeauftragter GR Bruno
Wais mit dem neuen Aggregat

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